Eistauchen - Ein Bericht vom Erlaufsee

Eistauchen 2016 - Ein Wochenende wie es sein soll

Wie jedes Jahr waren wir auch heuer wieder zu Gast im Landhaus Erlaufsee.


Die Lage direkt am Ufer des Sees, die sehr gute Infrastruktur des Hauses (Trockenraum für die Tauchausrüstung, Sauna, Spielzimmer für die Kinder und gemütlicher "Lounge" mit riesiger Fensterfront zum See) sowie die Gastfreundlichkeit und ausgezeichnete Küche sind für uns ein Grund, immer wieder zu kommen.

Die Anreise erfolgte am Freitag Abend, wir wurden bereits mit Abendessen erwartet.
Danach saßen wir noch bis spät am Abend gemütlich zusammen und hatten ausgiebig Zeit zum Reden und tratschen.

Am nächsten Tag erkundeten wir den Zustand des Eis und der Taucheinstiegstelle.
Die Notwendigen Tauchbewilligungen hatten wir uns während der Vorbereitungen des Wochenendes bereits eingeholt.
Leider war das Eis heuer nicht betretbar, allerdings war die Eisdecke trotz des warmen Winters fast über die komplette Seeoberfläche durchgehend geschlossen und ohne Schneeschicht.
Lediglich im Bereich des See-Zulaufes war der See eisfrei.

Wir beschlossen daher, unseren Einstieg direkt am Ende des Tauchsteges am Südwestufer zu errichten.
Die notwendige Spezialausrüstung zum Eistauchen haben wir schon seit Jahren in Verwendung und jeder Teilnehmer der Gruppe übernahm einen Teil der zu erledigenden Aufgaben.
Somit war die Errichtung der Einstiegstelle bald erledigt und es konnte losgehen.

Durch Leinen zur Oberfläche gesichert, tauchten wir in den zuvor besprochenen Teams ab.
Unter dem Einstieg beträgt die Wassertiefe ca. 3 Meter. Somit konnten wir ein Aufwirbeln des Sedimentes vermeiden, wodurch sich die Sicht deutlich verschlechtern würde.

Die Unterwasser-Sicht war aufgrund des eisfreien Teils des Sees heuer nicht so klar, wie bei komplett geschlossener Eisdecke, da sich aufgrund der Verwirbelungen an der Wasseroberfläche das feine Sediment nicht absetzen konnte.
Allerdings war es wegen der schneelosen Eisoberfläche im Wasser heuer deutlich heller und freundlicher.

Die dort sonst üblichen "Fischverdächtigen" waren allesamt verschwunden, und auch sonst gab der See einen recht "friedlichen" Eindruck.
Mit anderen Worten, Unterwasser war nicht viel los.
Wir hatten daher Zeit und Möglichkeit, die Eisdecke von unten zu erkunden und das optische Spiel der Luftblasen an der Eisdecke zu beobachten.

Nach knapp 20 Minuten war die Unterwasserwelt in unserem Aktionsradius von 50 Meter (aufgrund der Seillänge) erkundet und der Tauchgang war zu Ende.

Bei Sonnenschein und milden Temperaturen verstauten wir unsere Ausrüstungen in den Fahrzeugen und es ging zurück ins Gästehaus, wo wir unser Equipment versorgen konnten.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, es war Zeit für Ausflüge z.B. nach Mariazell oder Wanderungen um den See.

Am Abend nach dem Essen wurde die Sauna aktiviert, nach ein paar Aufgüssen schmeckten die Deko-Biere ebenso gut wie der Deko-Wein (wenn's so etwas überhaupt gibt?).
Nach einem ebenso gemütlichen Abend wie am Vortag war der Tag dann auch zu Ende.

Am nächsten Tag (Sonntag) mussten wir schon bald nach dem Frühstück unsere Zimmer räumen und das Haus verlassen.
Nachdem das Wetter umgeschlagen hatte und es regnete, war es aber in Ordnung und wir beendeten den Ausflug schon am Vormittag.

Am Ende dieses Tauchausfluges waren sich alle einig, wie es auch in der Überschrift steht:

Ein Wochenende wie es sein soll!


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